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Kardiologie

Kardiologie: Wenn das Herz nicht so schlägt, wie es soll ist der Kardiologe der erste Ansprechpartner

KardiologieEin Internist mit dem Schwerpunkt Kardiologie ist gefragt, wenn das Herz nicht mehr so funktioniert, wie es soll. Hierbei handelt es sich um einen Experten, der sich auf die Diagnostik und Behandlung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen spezialisiert hat. In allen deutschsprachigen Ländern handelt es sich dabei übrigens um eine durch das Standesrecht geschützte Bezeichnung. Als Kardiologe darf sich ein Arzt nur bezeichnen, sofern er im Rahmen einer Weiterbildung Kenntnisse auf diesem Gebiet erworben hat und diese auch nachweisen kann. Üblicherweise spezialisiert sich ein Internist, also ein Facharzt für Innere Medizin, für dieses Teilgebiet. Sehr häufig besitzt der jeweilige Internist zudem Kenntnisse in der Intensivmedizin. Der Grund: Bei der Intensivmedizin – in diesem Fachgebiet befassen sich die Ärzte ausschließlich mit der Diagnostik und Therapie von lebensbedrohlichen Krankheiten und Zuständen – ist sehr häufig das Herz betroffen. Jedoch muss der Kardiologe in der Intensivmedizin sehr eng mit anderen Fachärzten wie etwa Chirurgen, Neurologen, Chirurgen, Anästhesisten oder einem weiteren Internisten zusammenarbeiten. Um stets auf dem aktuellen Stand der medizinischen Forschung zu bleiben, kann der Kardiologe das Angebot der DGK – der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie – nutzen.

Was ist die DGK?

Bei der DGK handelt es sich um eine gemeinnützige wissenschaftlich-medizinische Gesellschaft, die ihren Sitz in Bad Nauheim hat. Es handelt sich im Grunde um eine medizinische Fachgesellschaft für Kardiologie. Die DGK hat sich zum Ziel gesetzt, die Wissenschaft auf dem Gebiet der Herz-Kreislauf-Erkrankungen zu fördern. Zu diesem Zweck werden regelmäßig Tagungen und Kongresse veranstaltet. Für die über 8.000 Mitglieder finden zudem regelmäßig Fortbildungen statt. Nachdem die DGK bereits am 3. Juni 1927 gegründet wurde, gilt sie als älteste kardiologische Gesellschaft in Europa. Zu den traditionsreichsten Veranstaltungen der DGK zählen der Kongress anlässlich der Jahrestagung in Mannheim sowie die Herbsttagung. Diese findet alljährlich an wechselnden Orten im Oktober gemeinsam mit der Arbeitsgruppe Rhythmologie statt. Während die Jahrestagung einen eher wissenschaftlichen Charakter hat, bietet die Herbsttagung vor allem Möglichkeiten zur Weiterbildung. Hier hat also jeder Internist die Chance, neueste Erkenntnisse für die eigene kardiologische Praxis mitzunehmen.

Weitere verwandte Fachgebiete

Der Kardiologe ist üblicherweise nicht nur in der Intensivmedizin geschult, sondern häufig auch in weiteren verwandten Fachgebieten. Dazu gehört die Angiologie. Dieser Bereich der Inneren Medizin beschäftigt sich mit den verschiedensten Gefäßerkrankungen in Arterien, Venen und Lymphgefäßen. Von anderen Fachgebieten wie der Herzheilkunde lässt sich die Angiologie nicht abgrenzen. Denn während Herz-Kreislauf-Erkrankungen die Domäne der Kardiologen sind, beschäftigen sich Neurologen auch mit Gefäßerkrankungen, bei welchen das zentrale Nervensystem betroffen ist. Bei anderen Erkrankungen, etwa dem post thrombotischen Syndrom oder Erkrankungen der Lymphgefäße, überschneidet sich die Angiologie mit der Phlebologie und der Dermatologie. Während sich Mediziner in der Phlebologie ausschließlich mit Gefäßerkrankungen beschäftigen, widmen sich Dermatologen Erkrankungen der Haut.

Das Herz: ein besonders verwundbares Organ

Schon in der Steinzeit galt das Herz als äußerst verwundbares Organ, was durch Wandmalereien in Spanien bestätigt wird. Aber auch die Heilkundigen im antiken Griechenland, im Römischen Reich und in China widmeten dem Herzen besondere Aufmerksamkeit. So konstruierte Herophilos von Chalkedon bereits um 300 vor Christus eine Taschenwasseruhr, mit deren Hilfe sich der Puls messen ließ. Die Wurzeln der modernen Kardiologie liegen im Jahr 1628, als der englische Arzt William Harvey den Blutkreislauf entdeckte und diese Erkenntnis veröffentlichte.

Eine gewichtige Bedeutung erlangten Kardiologen jedoch erst während des 20. Jahrhunderts, als Erkrankungen am Herzen und am Kreislauf System zunahmen und bis zu 50 Prozent der Bevölkerung in den Industrieländern daran starben. Zu einem eigenständigen Forschungsgebiet im Bereich der Inneren Medizin wurde die Herzheilkunde zu Beginn des 20. Jahrhunderts. So wurden etwa die ersten Fachzeitschriften bereits im ersten Jahrzehnt des 20. Jahrhunderts publiziert.

Wichtig: die frühzeitige Diagnose

Um ernsthaften Erkrankungen am Herzen vorzubeugen, ist eine frühzeitige Diagnose unerlässlich. Zu den wichtigsten Diagnoseinstrumenten zählt das Elektrokardiogramm, kurz EKG. Während der EKG-Untersuchung werden sämtliche elektrischen Aktivitäten der Herzmuskelfasern aufgezeichnet und bildlich dargestellt. Dadurch lassen sich Unregelmäßigkeiten beim Herzschlag ebenso erkennen wie andere Probleme. Auf Basis des EKG-Ergebnisses kann der Kardiologe dann weitere kardiologische Maßnahmen einleiten.

Was wir für Sie tun können

An kardiologischen Untersuchungsmethoden bieten wir Ihnen EKG, Belastungs-EKG, LZ-EKG, LZ-Blutdruckmessung, Echokardiographie, Streßechokardiographie, Ergospirometrie, Ultraschall der Halsschlagadern, Herzschrittmacher-Kontrollen. Jede gute und persönliche Behandlung beruht auf einer sorgfältigen Erhebung der Krankengeschichte und klaren Untersuchungsergebnissen. Besonders wichtig ist uns dabei das Thema persönliche Vorsorge.

Adresse

Praxis für Kardiologie und Prävention
- Thomas Gamm und Dr. Franziska Bruhn
Teltower Damm 15
14169 Berlin-Zehlendorf

Facharzt für Innere Medizin
Kardiologie · Rettungsmedizin

Hypertensiologe DHL
Präventivmediziner DAPM
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