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Sportmedzinische Funktionsdiagnostik

Sportmedizinische Funktionsdiagnostik – für ein vitales und gesundes Sportlerleben

Sportmedizinische Funktionsdiagnostik – für ein vitales und gesundes SportlerlebenSport gewinnt in einer Zeit vorwiegend sitzender Tätigkeitsfelder stetig an Bedeutung. Für viele Menschen ist ein Leben ohne Ausgleichssport nicht mehr denkbar. Kein Zweifel – regelmäßiger Sport sorgt für körperliche und geistige Fitness und ist unverzichtbar für die Erhaltung unserer Gesundheit. Doch sportliche Betätigung birgt auch Risiken. Wer seine eigene Leistungsfähigkeit nicht kennt, läuft Gefahr, sich zu überfordern. Das kann gesundheitliche Schäden nach sich ziehen. Funktionsdiagnostik im Rahmen der Sportmedizin minimiert nicht nur Risiken – sie ist ein wertvolles Tool, um die persönlichen Möglichkeiten und Grenzen realistisch einzuschätzen.

Jeder Sportler weiß: Sich richtig auszupowern baut nicht nur Stress ab – es setzt auch glücklich machende Endorphine frei. Wer diese Erfahrung gemacht hat, möchte diese Momente erneut erleben. Körperlich an seine Grenzen zu gehen bedeutet, seinem Organismus alles abzuverlangen. Der Körper arbeitet auf Hochtouren – Herz, Kreislauf und Lunge müssen Höchstleistungen vollbringen. Dabei droht nicht nur eine Überforderung des Herz-Kreislauf-Systems. Häufig sind auch schmerzhafte Verletzungen die Folge. Das gilt nicht nur für Leistungssportler, sondern betrifft jeden, der sich sportlich betätigt – Freizeit- und Breitensportler genauso wie den unerfahrenen Gelegenheitssportler oder Einsteiger. Doch wie lässt sich die Verletzungsgefahr minimieren und das Risiko für gesundheitliche Beeinträchtigungen senken?

Wie kann Funktionsdiagnostik Sportlern helfen?

aussagekräftige Basis für die Planung und Steuerung des Trainings. Die sportmedizinische Untersuchung zeigt den individuellen Weg zur körperlichen Fitness und Leistungsfähigkeit auf und hilft sportlichen Einsteigern bei der Suche nach der am besten geeigneten Sportart.

Die Funktionsanalyse in der Sportmedizin ist ein breites Feld und umfasst Verfahren wie Leistungsdiagnostik und Gefäßdiagnostik, Biomechanik, Muskelfunktionsdiagnostik und Ganganalyse. Betrachten wir die einzelnen Diagnostikfelder nun näher.

Leistungsdiagnostik – hier steht das Herz im Fokus

Das Hauptaugenmerk liegt bei der Leistungsanalyse auf dem Herz-Kreislauf-System. Das Herz ist der unermüdliche Motor unseres Organismus und arbeitet unter großer Belastung an der Grenze seines Leistungsvermögens. Ambitionierte Sportler legen Wert darauf, an und über ihre Grenzen zu gehen und die gesteckten Grenzen kontinuierlich zu verschieben. Eine Leistungsanalyse zeigt die persönliche Belastbarkeit des Sportlers auf und liefert wichtige Erkenntnisse, wie unser zentrales Organ unter Höchstbelastung reagiert. Läuft das Herz nicht rund und zeigt eine unregelmäßige Schlagfrequenz, kann es zu einer defizitären Versorgung der Organe mit Sauerstoff kommen. Dann sendet der Körper Signale aus, die nicht jeder als Warnhinweise wahrnimmt. Die Sportmedizin hilft an Grenzen zu gehen, ohne unnötige gesundheitliche Risiken in Kauf zu nehmen.

Leistungsdiagnostik ist schon vor dem Einstieg in sportliche Betätigung sinnvoll, um eventuelle organische Vorerkrankungen auszuschließen. Regelmäßige Leistungsanalysen dienen ebenfalls der Verlaufskontrolle des Trainingszustands – eine verbesserte Leistungsfähigkeit kann in den Trainingsplan einfließen, um neue Leistungsgrenzen festzulegen und zu erreichen. Profisportler müssen diese Grenzen kennen, um Bestleistungen zu erbringen.

Gefäßdiagnostik – leistungslimitierende Faktoren aufspüren

Die persönliche Leistungsfähigkeit setzt sich aus vielen einzelnen Facetten zusammen, die ein komplexes Gesamtprofil ergeben. Daher gilt es, den Organismus in seiner Gesamtheit zu betrachten und zu analysieren. Dazu gehört auch die Gefäßdiagnostik – gesunde Venen und Arterien sind Grundvoraussetzung für leistungsorientierten Sport. Bei der Gefäßdiagnostik wird untersucht, ob das Blut ungehindert fließen kann. Anhand verschiedener Untersuchungsmethoden der Gefäßdiagnostik lassen sich Gefäßverengungen, die die Gesundheit des Sportlers gefährden oder die Leistung mindern könnten, aufspüren und evaluieren.

Keine Sportmedizin ohne Biomechanik

Die Biomechanik beschäftigt sich mit der Analyse und Optimierung der körperlichen Leistungsfähigkeit und ist ein unverzichtbarer Teil sportmedizinischer Funktionsanalyse. Bei der Biomechanik steht der Bewegungsapparat des menschlichen Körpers im Mittelpunkt. Die vielfältigen Untersuchungsmethoden basieren auf den Grundpfeilern der Sportmedizin: Bewegungsdiagnostik, Funktionsanalyse und Leistungsdiagnostik.

Zum Spektrum der Untersuchungen in der Biomechanik gehört unter anderem die Ganganalyse. Unser Gang ist ein komplexes Zusammenspiel von Muskeln, Gelenken, Gleichgewicht und Koordination. Bei der Ganganalyse untersuchen wir Bewegungsabläufe und Gangmuster. So können wir Abweichungen und Besonderheiten aufspüren und gegebenenfalls behandeln oder gegensteuern. Bei der Ganganalyse werden biomechanische Parameter wie Aufsetzwinkel, Statik und Schrittlänge erfasst. Eine Ganganalyse kann ebenfalls zur Optimierung des Laufstils und zur präventiven Belastungsanalyse dienen.

Muskelfunktionsdiagnostik – Leistungsträger im Bewegungsapparat

Die Muskeln sind essenzieller Teil des Bewegungsapparats. Deshalb ist auch die elektronische Muskelfunktionsdiagnostik (EMG) für Sportler ein aussagekräftiges Diagnostikverfahren. Bei der Untersuchung werden verschiedene Muskelgruppen gezielt durch Elektroden stimuliert und gefordert. Die Untersuchung gibt Aufschluss über Muskeltonus und Funktionstüchtigkeit des Muskelsystems. Mit der Muskelfunktionsdiagnostik ist es möglich, Einschränkungen und Defizite zu ermitteln und Schmerzquellen aufzuspüren.

Für wen ist Funktionsdiagnostik sinnvoll?

Keine Frage – Funktionsanalysen sind nicht aus dem Leistungssport wegzudenken. Doch sportmedizinische Untersuchungen sind auch für Gelegenheits- und Freizeitsportler interessant. Gerade bei Laien ist die Gefahr groß, den Körper zu überfordern. Viele Menschen überschätzen ihre Leistungsfähigkeit und hegen unrealistische Erwartungen an sich selbst – die meist nicht zu erfüllen sind. Abgesehen davon, dass Sport unter diesen Umständen eher gesundheitsgefährdend als gesundheitsfördernd ist, wirkt ein stetiges Nichterreichen gesteckter Ziele äußerst demotivierend. Von der Couch-Potato zum Leistungssportler ist ein langer Weg, bei dem so mancher wegen mangelnder Motivation auf halber Strecke aufgibt.

Realistische Ziele motivieren

Sportmedizinische Funktionsdiagnostik kann dem ambitionierten Sportler helfen, sich realistische Ziele zu setzen, die nicht zu Frustration und Motivationsverlust führen. Die sportmedizinische Untersuchung liefert ein Abbild des körperlichen Istzustands und lässt gleichzeitig eine Projektion in die Zukunft zu. Häufig sind bei Sportlern, die sich einen zu ehrgeizigen Trainingsplan setzen, Verletzungen an der Tagesordnung. Nicht nur das Herz-Kreislauf-System, sondern auch der Bewegungsapparat muss die Chance bekommen, sich langsam an erhöhte Anforderungen anzupassen. Eine regelmäßig durchgeführte Leistungsdiagnostik ist hilfreich, um Trainingsfortschritte festzustellen und die Leistungsfähigkeit in gesundem Maße Schritt für Schritt zu steigern. Ebenso zeigt die Funktionsdiagnostik auf, wann Anforderungen zurückzufahren sind oder der Organismus eine Ruhepause benötigt.

Ob Sie regelmäßig Sport treiben, nur in der schönen Jahreszeit als Gelegenheitsjogger unterwegs sind oder sich ehrgeizigere Ziele gesetzt haben – eine Leistungsanalyse hilft, Ihre Leistungsfähigkeit realistisch einzuschätzen. Dadurch lassen sich nicht nur Verletzungen und Folgeerkrankungen vermeiden. Regelmäßige sportmedizinische Untersuchungen sorgen auch dafür, dass Sie jede Herausforderung vital und gesund meistern.

Sie begeistern sich für Sport und möchten Ihre Ziele erreichen, ohne Ihre Gesundheit zu gefährden? Rufen Sie uns an oder kontaktieren Sie uns über das Kontaktformular. Wir begleiten Sie gerne auf Ihrem Weg zu mehr Leistungsfähigkeit und Spaß am Sport. Vereinbaren Sie noch heute einen Beratungstermin und erfahren Sie mehr über die Möglichkeiten sportmedizinischer Funktionsanalysen!

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